Der Hattrick ist geschafft, wir sind zum dritten mal
Deutscher Meister !!!!
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Das siegreiche Team:
stehend v.l.n.r.
Thorsten Kollat, Jens Stapelfeldt, Andreas Meinken, Peter Purps, Hartmut Wach
knieend v.l.n.r.
Diethard Uebel, Juris Grantins, Detlef Schwarz, Peter Schulz
Nach 1998 und 1999 sind wir zum dritten mal in Folge Deutscher Meister
bei den Senioren I geworden.
Hört sich einfach und locker an, war es aber nicht!
Schon im ersten Spiel gab's mit TuS Kriftel einen harten Brocken. Der
letztjährige Meisterschafts - Dritte machte uns speziell im zweiten Satz
das Leben schwer. So verloren wir erstmals nach zweieinhalb Jahren
wieder einen Satz bei Deutschen Meisterschaften. Im entscheidenden
dritten Satz waren wir aber wieder Herr der Lage, so daß unsere
Siegesserie bei den Deutschen nicht abriß.
Das zweite Vorrundenspiel gegen den SV Groß - Ellershausen war im
Vergleich zum ersten Spiel eher ein Spaziergang. Wir haben alle Leute
spielen lassen und hatten so die Möglichkeit, etwas zu experimentieren.
Klarer 2:0 Sieg, somit Gruppenerster und im Viertelfinale!
Dieses Spiel ist immer so eine Sache! Geht es in die Hose, ist man aus
dem Rennen; geht es gut aus, ist man unter de letzten Vier. Und: gegen
FT Freiburg ging es gut aus! Ohne gefordert zu werden, spielten wir uns
ins Halbfinale am kommenden Tag.
Jetzt wurde es erst so richtig ernst: Halbfinalgegner war mit
Orplid Frankfurt eine Mannschaft, die in dieser Besetzung auch in der
Regionalliga aktiv ist. Voll motiviert ließen wir den Frankfurtern aber
in keiner Phase des Spiels eine Chance, so daß der Einzug ins Finale
perfekt war!
Das Finale, das als letztes Spiel auf dem Hauptfeld der Halle
ausgetragen wurde, ließ alte Erinnerungen wieder wach werden. Auf
Gegners Seite standen, ähnlich wie bei uns, ehemalige DDR -
Nationalspieler (SC Leipzig). Spieler, mit denen wir zu Schweriner
Zeiten manchen Strauß ausgefochten haben. Wir hatten sie in den Spielen
vorher beobachten können und uns perfekt auf sie eingestellt! Von Beginn
an agierten wir sehr konzentriert. Die Norderstedter Zeitung schrieb in
ihrem Artikel etwas von "Volleyball - Schach" und traf damit den Nagel
auf den Kopf. Das gesamte Spiel war geprägt von hoher Disziplin auf
beiden Seiten - man kannte sich eben genau und hatte Respekt vor den
Fähigkeiten des Gegners! Unsere Vorteile waren die größere
Ausgeglichenheit des Teams, der größere Biß und - man höre und
staune(!), eine für unsere Verhältnisse unglaubliche Athletik.
Alles in allem hat also wieder einmal alles geklappt! Es hat sich
gelohnt, in der Vorbereitung wie die Blöden im Kraftraum zu ackern. Auch
die spielerische Vorbereitung war genau auf den Punkt ausgerichtet! Da
soll noch einmal einer sagen, Erfolg im Volleyball sei nicht planbar!!!
Es hat unglaublichen Spaß gemacht, in diesem Team zu spielen, weil jeder
seinen Anteil am Erfolg hatte und sich unserem Ziel untergeordnet hat.
Auch das ist ja heutzutage nicht immer üblich!
Nun ist erst'mal Pause angesagt und in ca. 3 Wochen starten wir wieder
durch, um beim "Senioren - Weltcup" in Santiago de Chile zu beweisen,
daß ein dreifacher Deutscher Meister auch international bestehen kann.
Von dort sind via Internet zeitnahe Berichte und Fotos in der
Norderstedter Zeitung geplant. Ende August kann dann hier jeder
nachlesen, wie es uns im südamerikanischen Winter ergangen ist.
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