Senioren-Meisterschaften 2004
In diesem Jahr haben wir mit Schulle einen Abgang zu verkraften. Er wird bei den "Alten", den Senioren 2 spielen.
Dafür gibt es aber auch Grund zur Freude. Mit Thomas Eichhoff und Dirk Großmann konnten wir 2 Haudegen gewinnen. Beide
spielten schon seit Urzeiten in Schwerin und haben bis zuletzt den Banzkower SV verstärkt und uns in der Regionalliga das Leben schwer
gemacht.
Und auch "Böckchen" Andreas Bock, im letzten Jahr noch Zuschauer bei den DM in Essen und alter Regionalligakonkurrent (TuS Berne),
hat den Weg zu uns gefunden. Und damit er nicht so alleine ist, hat er auch Sven Scheurer und Stefan Lauterfeld mitgebracht.
!! Willkommen an Bord !!
Deutsche Meisterschaften am 29. + 30.05.2004
Wie das manchmal so ist, Freud und Leid liegen oft dicht beieinander......
Nicht ganz so erfolgreich wie in den letzten Jahren verliefen die Deutschen Meisterschaften
bei den Senioren 1. Natürlich hatte man sich nach den doch guten Spielen bei den vorangegangenen
regionalen Meisterschaften mehr ausgerechnet. Jedoch mußte man aufgrund der inzwischen sehr
hohen Leistungsdichte bei der Endrunde auch mit einem Ergebnis rechnen, was nicht so ganz den
Vorstellungen entspricht.
Beide Spiele in der Vorrunde verliefen fast gleich. Wir begannen mit einem Blitzstart, der 1. Satz
wurde sehr klar gewonnen (25:16 gegen Kriftel, 25:17 gegen Reutnitz). Es gelang leider nicht, die Spannung aufrecht zu halten,
wir gerieten im 2. Satz schnell in Rückstand und verloren diese fast so deutlich, wie der 1. Satz
jeweils gewonnen wurde. Im 3. Satz hatte dann der Gegner die moralischen Vorteile, den letzten Satz
gewonnen zu haben. Wir konnten uns nicht noch einmal soweit aufrichten, um den Gegner so zu beherrschen,
wie jeweils im 1. Satz.
Ein gewonnener 3. Satz gegen Reutnitz hätte ausgereicht, um sicher ins Viertelfinale einzuziehen,
aber wie bereits oben geschrieben, Freud und Leid liegen oft sehr dicht beieinander. Da ist es nur ein
schwacher Trost, daß es die mit favorisierten Bremer ebenfalls getroffen hat.
Die Teilnahme an der Endrunde war mit unserer neu formierten Mannschaft bereits ein Erfolg,
das sollte auch im nächsten Jahr wieder möglich sein. Vielleicht kommen wir in 2005 ein bischen
weiter......
Ein paar Bilder...
Norddeutsche Meisterschaften am 03.04.2004
stehend, vlnr.:
Torsten Staps, Sven Scheurer, Jens Stapelfeldt, Thorsten Kollat,
Diethard Uebel, Thomas Eichhoff
sitzend, vlnr.:
Cordt-Peter Lattmann, Gunnar Eckert, Andreas Bock
und der Fels in der Brandung: Dirk Grossmann
Wie bereits in den letzten Jahren gelang uns auch diesmal der Gewinn der Norddeutschen Meisterschaft.
Anders als sonst war, wie bereits bei den Hamburgern, daß es nicht ganz so entspannt zuging wie in
den Jahren zuvor.
Mit Sven Scheurer haben wir einen weiteren Neuzugang zu verzeichnen, der uns
auf der Mittelblockerposition verstärken wird, er ist in Greifswald erstmalig zum Einsatz gekommen.
Hier gibt es noch ein paar Bilder von den Spielen.
Vorrunde
1. VCN - Greifswald 2:0 (17,20)
Beim Auftaktmatch spielten wir schon noch etwas verhalten, aber trotzdem solide. Es bot sich hier
die Gelegenheit, Sven schon mal "anzutesten". Bei schnellen Bällen über die 3 kann
man schon von blindem Verständnis mit Thomas sprechen, im Block ging da auch was. Was soll man sagen,
wir haben uns auf der Mittelblockerposition verstärkt.
1. VCN - Eutin 2:0 (13,20)
Wir hatten einen stärkeren Gegner erwartet, und uns entsprechend auf den Gegner eingestellt. Im ersten Satz
legten wir einen Blitzstart hin, wir führten 11:0!! War Eutin noch nicht da oder wollte man sich vielleicht
fürs Finale schonen?? Im 2. Satz hatten ein kleines bischen abgebaut, mußten anfangs einem Rückstand hinterherlaufen.
Es ging dann aber wieder, als wir unser Spiel gemacht haben. So konnten wir 2:0 gewinnen und ein paar Kräfte
sparen.
Eutin - Greifswald 2:0
Ensstand:
1. Norderstedt, 2. Eutin, 3. Freifswald
2. Gruppe:
Baltika - Wilster 2:1
Baltika - Rostock 1:2
Wilster - Rostoch 2:1
Endstand Vorrunde: 1. Rostock, 2. Baltika, 3. Wilster
Halbfinale
1. VCN - SV Baltika 2:0 (16,13)
Im Halbfinale hatten wir eine Neuauflage vom Endspiel um die Hamburger Meisterschaften. Jedoch
spielte Baltika nicht mehr so gut wie noch bei den Hamburgern. Allerdings gingen in der anderen
Vorrundengruppe alle Spiele mit 2:1 über die Bühne, Baltika hatte also schon 2 Sätze mehr in den
Beinen und etwas weniger Zeit, zu regenerieren. Dadurch wurde es dann für uns kein so schweres Halbfinale.
Eutin - Rostock 2:0
Finale
Der Gegner war wieder Eutin, aber im Vergleich zur Vorrunde doch sehr erstarkt. Hatte sich das Pokern doch gelohnt?
Im ersten Satz begannen beide Teams sehr stark, bis zur 16:14 Führung für uns war es ein offener Schlagabtausch.
Dann baute Eutin etwas ab und machte keinen Punkt mehr, der Satz endete 25:14 für uns. Der 2. Satz begann wie der erste.
Wir brachen zur Satzmitte ein bischen ein und gerieten in einen 15:19-Rückstand. Die kleine Negativserie, die wir
da hingelegt hatten, konnten wir dann mit einer Serie von 5 Punkten in Folge wieder ausgleichen. Der
Satz wurde dann mit 25:23 gewonnen. So klar, wie das Ergebnis am Ende aussieht, ist das Spiel nicht
gelaufen. Das war ein Hammer-Finale, zum ersten Mal bei den Norddeutschen.......
1. VCN - Eutin 2:0 (14,23)
Wir bedanken uns bei Katharina und Basti, die uns in Greifswald als Schiedsrichter unterstützt haben.
Hamburger Meisterschaften am 22.02.2004
Wir erwischten die vermeintlich schwächere Gruppe in der Vorrunde, dachten wir. Aber nichts da, Baltika, deutlich erstarkt, war die
Mannschaft des Tages. Schon mal vorab, Glückwunsch zu der Leistung im Halbfinale gegen den ETV, wir sehen uns (mal wieder...) in Greifswald.
Gegen uns konnten sie einen Satz gewinnen und einen Mitkonkurrenten um die Meisterschaft, den ETV, konnte man aus dem Rennen werfen. Was soll
man sagen, auch nach 30 Jahren Volleyball gibt es doch immer wieder Überraschungen.
Eiche hat sich als super konstanter und auch risikofreudiger Zuspieler erwiesen und einen nicht unerheblichen Anteil
am Erfolg bei den Hamburgern. Grossi, 130 kg sibirischer Bär, konnte nach einer Aufwärmphase in den ersten beiden Spielen auf der
3 absolut überzeugen, sowohl im Angriff als auch im Block. Man könnte fast sagen, Dirk "the wall" Großmann, aber wir wollen es
doch (noch) nicht übertreiben.
Nachdem Böckchen sich perfekt präpariert hatte, ging auch bei ihm die Post ab. Er hat sich als sichere Bank auf der 4 und in der Annahme und
überhaupt erwiesen, also auch eine echte Verstärkung für unseren "Kader" (man verzeihe mir das Ostwort an dieser Stelle, aber es paßt gerade so gut).
!! Unsere Feuerprobe haben wir bei den Hamburgern bestanden !!
Vorrunde
1. VCN - Baltika SV, 2:1 (20,-15,13)
Mit neuformierter Truppe ging es gegen einen zum Vorjahr deutlich gestärkten Baltika SV.
Noch ein bischen im Winterschlaf, tat man sich im 1. Satz recht schwer. Im 2. Satz konnten wir uns dann
nicht steigern, aber Baltika gelang einfach alles. Der Satz wurde mit !!25:15!! so richtig verdattelt.
Dann endlich aufgewacht, begannen wir auch mal, etwas Volleyball zu spielen. Im 3. Satz hatte Baltika
nichts mehr entgegenzusetzen, den Satz gewannen wir dann 25:13.
?? Hallo ?? ...da war doch schon fast der erste Stolperstein. Aber für uns nur fast, für andere sollte es dann später
gegen Baltika noch ganz dicke kommen......
1. VCN - Altrahlstedter MTV, 2:0 (9,11)
Das zweite Vorrundespiel stellte keine Hürde da, Altrahlstedt war leider nur Kanonenfutter. Das Ergebnis
sagt das auch ganz deutlich aus.
Halbfinale
1. VCN - TuS Berne (-20,16,19)
Gegen Berne, eine Kombination mit einigen "Cordianern", gab es dann die Feuerprobe für unser neu formiertes Team. Man mußte gewinnen, um sich für
die Norddeutschen zu qualifizieren, aber das wußte auch Berne. Beide Mannschaften traten mit den Haudegen aus alten Regionalligazeiten an.
Im 1. Satz spielten wir gut, führten bis zum 19:16 immer so mit 2 bis 3 Punkten. Eine Serie brachte dann den Einbruch,
5 Bälle in einer Aufstellung. Nach dem 19:21 kam von uns nicht mehr viel, wir bekamen 20 Punkte in diesem Satz.
Im 2. Satz konnten wir Berne auch gleich von Anfang an unter Druck setzen, wie auch im 1. Diesmal leisteten wir uns keine
Negativserie und konnten den Satz dann mit 25:16 klar gewinnen.
Den Schwung aus dem 2. konnten wir dann in den 3. Satz rüberretten und Berne gleich wieder konsequent auf Distanz halten.
Mit einer 13:10 - Führung wechselten wir die Seiten. Ein paar Schiri-Entscheidungen sorgten dann bei Berne für mächtig
viel Unruhe, allerdings völlig zu unrecht. Bei uns klappte einfach fast alles, und wir konnten unsere Punkte machen
und auch diesen Satz nach Hause fahren. Dem einen oder anderen gelangen ein paar richtig geile Angriffe, besonders
Gunnar (oh, oh, wütend) und Grossi konnten auf der 3 für mächtig Wirbel sorgen.
Finale
1. VCN - Baltika SV (17,17)
Völlig überraschend für alle hatten wir im Endspiel wieder Baltika, die sich im anderen Halbfinal gegen den ETV durchsetzen konnten.
Nach dem grandiosen Halbfinale waren sie schon etwas platt, konnten sich aber auch im 1. Satz gegen uns noch mal ein
bischen in Rage spielen. Wenns erstmal läuft..... Nach unserer 10:6 - Führung konnte Baltika noch mal seinerseits mit
11:10 in Front gehen. Aber eine taktisch ach so clevere Auszeit von Didi brachte dann die Wende. Gunnar
brachte das Linoleum zum schmelzen, als er auf der 3 ein paar Brote durchgereicht hat. Das Zusammenspiel mit Thomas war schon nett anzusehen.
Ich denke, daß Baltika davon sooo beeindruckt war, daß sie jetzt nicht mehr viel zustande brachten.
Im 2. Satz wurde dann einfach nur solide gespielt und der Satz auch nach Hause gebracht.
Unser Team bei den Hamburgern:
Diethard Uebel (Trainer), Jens Stapelfeldt, Thorsten Grevsmühl, Thorsten Kollat, Torsten Staps,
Cord-Peter Lattmann, Gunnar Eckert, Dirk Großmann, Thomas Eichhoff, Andreas Bock
Gruppe 1:
Baltika SV,
1. VC Norderstedt,
Ahrensburger TSV
Gruppe 2:
Eimsbütteler TV,
Altrahlstedter MTV,
TuS Berne
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